FAQ

Consciousness is all there is.
RAMESH BALSEKAR

FAQ

1. Ich bin Schwanger und würde gerne zum Yoga kommen. Ist das möglich?

Ja, wir bieten zur Zeit noch keine Kurse nur für Schwangere an. Es ist aber möglich, im Mysore-Unterricht eine Sequenz zu erarbeiten, die genau auf die individuellen Bedürfnisse der Schwangeren zugeschnitten wird. Jede Schwangere bringt andere Voraussetzungen mit und sollte entsprechend im Unterricht betreut werden.

2. Bekomme ich einen Krankenkassenzuschuss?

Offiziell nein. Manche Kassen übernehmen aber einen Anteil der Kosten. Nach unserer Auffassung muss ein guter Yogaunterricht kontinuierlich und regelmäßig über einen längeren Zeitraum stattfinden. Bei den Krankenkassen sehen die Richtlinien etwas anders aus. Somit haben wir uns entschlossen ein Rabattsystem anzubieten, um einen Unterricht anbieten zu können, der den Bedürfnissen des Schülers gerecht werden kann. Extra Krankenkassenkurse werden wir aber weiterhin in regelmäßigen Abständen anbieten.

3. Ich habe noch nie Yoga gemacht. Wie steige ich ein?

Wer noch nie mit Yoga oder etwas ähnlichem zu tun gehabt hat, sollte an den Kursen “Ashtanga für Anfänger” oder in den “Inspya Level 1″ teilnehmen. Es besteht aber auch die Möglichkeit direkt in den Mysore Unterricht einzusteigen. Das Yoma-Team berät hier auch gerne persönlich, professionell und individuell.

4. Ich habe andere Yogakurse gemacht. Wie unterscheidet sich Ashtanga?

Ashtanga wird in festen Serien d.h. in sich immer wiederholenden Abfolgen geübt, die aufeinander aufbauen und sehr klar strukturiert sind. Im Mysore Style wird „selbständig unter Anleitung“ geübt, um so im eigenen Rhythmus üben zu können und sich Stück für Stück eine eigene Praxis anzueignen.

5. Was ist Mysore Style?

Von der Stadt Mysore in Indien ausgehend, kam Ashtanga Yoga in die westliche Welt. Dort wurde Ashtanga Yoga von Shri K. Pattabhi Jois und seinem Lehrer T. Krishnamachaya, dem Begründer des modernen Yoga, gelehrt. Mysore Style ist die traditionelle Form, Ashtanga zu unterrichten. Man übt selbständig unter Anleitung und bekommt je nach Entwicklungsstand vom Lehrer neue Positionen aus den Übungsserien beigebracht. So besteht die Möglichkeit für den Lehrer, auf die individuellen Bedürfnisse des Schülers einzugehen und der Schüler kann in seiner entsprechenden Konstitution praktizieren.

6. Muss ich die Serie schon auswendig können bevor ich zum ersten Mal zum Mysore Style komme?

Nein, denn jeder wird individuell während des Unterrichts angeleitet. Siehe Frage 5.

7. Ich habe gehört, dass Ashtanga die „traditionelle“ Form des Yoga ist. Was bedeutet das?

Es gibt viele verschiedene Yoga-Traditionen. Ashtanga ist die Urform des dynamischen Vinyasa-Yoga wie zum Beispiel Power Yoga, Vinyasa Yoga oder Jivamukti Yoga.

8. Was bedeutet „Ashtanga“?

Der Name Ashtanga stammt aus den Yogasutren des Patanjali und bedeutet „Der achtgliedrige Pfad“ (Asta = Acht und Anga = Glieder).

9. Wo kann ich mehr über Ashtanga lesen?

Zum Beispiel im Internet auf www.ashtangayoga.info

10. Die Serie ist die immer gleiche Abfolge von Positionen. Wird das nicht langweilig?

Nein, Ashtanga Yoga ist eine aktive Form der Meditation. Denn schon nach kurzer Zeit beherrscht man einen Teil der Abfolge und kann diese ohne nachzudenken üben. Die Atmung wird dabei ruhig und bewusst. Diese innere Ruhe überträgt sich auf den oft unruhigen Geist. Der Lehrer gibt je nach Konstitution neue Impulse, die entweder im Aufbau der Serie oder in der Vertiefung der eigenen Praxis liegen.

11. Was ist Inspya Yoga?

Inspya (Integrated South Pacific Yoga Academy) wurde von dem Australier Lance Schuler entwickelt. Im Inspya Yoga vereinen sich Elemente aus verschiedenen Stilen zu einer dynamisch – präzisen Form. Anders als im Ashtanga Yoga gibt es hier keine feste Abfolge, sondern Themen, die in der Stunde bearbeitet werden. Dies könnten zum Beispiel die Mobilisierung der Schultern oder Stärkung der Wirbelsäule sein.

12. Ist Ashtanga Yoga nur etwas für junge und aktive Menschen?

Nein, durch die Vereinfachung der Übungen und Anpassung an die individuelle Konstitution des Schülers besteht jedem – auch Schwangeren, Älteren, Menschen mit Handicap usw.- die Möglichkeit Ashtanga Yoga zu erlernen und zu praktizieren.

Zitat Pattabhi Jois: „Ashtanga is for everyone, except lazy people.“

13. Ich habe eine Sportverletzung/Skoliose etc, kann ich trotzdem Yoga üben?

Ja, auch hier wird die Sequenz angepasst, um auf die Einschränkungen/Verletzungen positiv einzuwirken.

14. Wieso wird soviel Wert auf richtige Atmung gelegt?

Die Atmung ist der wichtigste Aspekt im Yoga. Durch eine ruhige, gleichmäßige Atmung kann der Gemütszustand positiv beeinflusst werden. Die physisch fordernde Praxis ist hierfür ein Übungsfeld. Es wird versucht, trotz Anstrengung einen gleichbleibenden Atem zu halten. Dieser bewusste Umgang damit kann in den Alltag ebenso integriert werden.

15. Wie oft sollte ich üben?

“Einmal ist besser als keinmal”. Traditionell wird an 6 Tagen in der Woche geübt. Die Praxis sollte jedoch stressfrei in den Alltag integriert werden können, da sonst ein unerwünschter Leistungsdruck entstehen kann. 15 Minuten täglich sind erfahrungsgemäß besser, als einmal pro Woche 4 Stunden am Stück.

16. Kann man während der Klasse etwas trinken?

Man sollte ca. 30 Minuten vor Unterrichtsbeginn ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Während der Praxis wird möglichst nicht getrunken. Durch das Schwitzen setzt ein Entgiftungs- und Reinigungsprozess ein. Nach dem Unterricht sollten die Flüssigkeitsreserven wieder aufgefüllt werden.

17. Brauche ich eine eigene Yogamatte?

Im Studio sind ausreichend Matten vorhanden. Aus hygienischen Gründen wird jedoch empfohlen, sich eine eigene Yogamatte anzuschaffen.

18. Was muss ich zum Kurs mitbringen?

Am besten bequeme körpernahe Sportkleidung. Ein Umkleideraum ist vorhanden.

19. Gibt es eine Yoga Etikette?

Grundsätzlich heißt es im Studio die Praxis der Anderen zu respektieren. Das bedeutet, Handy ausstellen, auf Körperhygiene achten, während des Mysoreunterrichts leise kommen und gehen, sowie die Gespräche auf ein Minimum reduzieren.

20. Was sind Mondtage?

Mondtage sind Vollmond- und Neumondtage. Bei einer regelmäßigen Praxis sollte an diesen Tagen nicht geübt werden. Nach dem traditionellen Verständnis ist die Verletzungsgefahr an diesen Tagen am höchsten.